30 Jahre führend im Bereich Cybersicherheit und bereit für die Zukunft
Drei Jahrzehnte in der Cybersicherheitsbranche sind nur dann relevant, wenn sie Wirkung zeigen. Jubiläen im Tech-Bereich drehen sich oft um die Vergangenheit, Produkteinführungen oder Meilensteine. In der IT-Sicherheit zählen jedoch nicht die Jahre des Bestehens, sondern die Ergebnisse: besser geschützte Unternehmen, starke Partner und Sicherheitsmodelle, die in der Realität funktionieren.
Beim 30-jährigen Jubiläum von WatchGuard geht es deshalb weniger um einen Rückblick. Viel entscheidender ist der Ausblick, wie wir die Zukunft der Cybersicherheit gestalten. In den letzten drei Jahrzehnten hat sich die Cybersicherheit von isolierten Einzellösungen, die von Spezialisten verwaltet wurden, hin zu skalierbaren Services entwickelt, die von Managed Service Providern (MSP) bereitgestellt werden. Dieser Wandel hat Millionen von Unternehmen den Zugang zu professioneller IT-Sicherheit ermöglicht. WatchGuard hat diese Entwicklung von Anfang an mitgestaltet.
Sicherheit, die nicht nur leistungsstark, sondern praktikabel ist
Jahrelang folgte Innovation im Bereich Cybersicherheit einem bekannten Muster: mehr Lösungen, mehr Warnmeldungen, mehr Komplexität. Die Verwaltung wurde aufwendiger als die Implementierung selbst. WatchGuard stellte dieses Modell schon früh in Frage. Als das Unternehmen 1996 eine der ersten Netzwerk-Sicherheitsappliances auf den Markt brachte, war das Ziel nicht nur ein stärkerer Schutz, sondern auch höhere Benutzerfreundlichkeit. Richtlinien ließen sich zentral verwalten, sodass auch kleinere IT-Teams wachsende Netzwerke effektiv absichern konnten.
Dieses Prinzip zog sich durch alle weiteren Entwicklungsstufen der Cybersicherheit:
- hohe Transparenz, die es MSP ermöglicht, alle Netzwerkaktivitäten im Blick zu behalten
- KI-gestützte Bedrohungserkennung zur Reduzierung des manuellen Analyseaufwands
- Identitätsschutz für den erweiterten Perimeter
- cloudbasiertes Management zur Bündelung von Betriebsprozessen
- eine Unified Security Platform, die speziell für MSP entwickelt wurde
Es ging dabei nicht nur darum, neue Produktkategorien zu schaffen, sondern Security auf Enterprise-Niveau skalierbar und praktikabel zu machen.
Der Aufstieg des MSP-Modells
Eine der prägendsten Branchenveränderungen der letzten 30 Jahre zeigt sich in der heutigen Rolle von MSP als zentralen Sicherheitsdienstleistern für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). WatchGuard ist diesem Trend nicht hinterhergelaufen, sondern ist mit ihm gewachsen und hat gemeinsam mit Managed Service Providern gearbeitet, statt nur neben ihnen. Technologie, Lizenzmodelle und Plattformarchitektur wurden früh an typische MSP-Prozesse angepasst. So entstand keine Sammlung fragmentierter Sicherheitslösungen, sondern ein skalierbares Servicemodell.
Das Ergebnis:
- planbare Sicherheitsprozesse
- geringere Komplexität für IT-Teams
- tragfähige Sicherheitspraktiken für Partner
- wirksamer Schutz für Unternehmen ohne eigenes Security-Team
Heute schützen mehr als 25.000 MSP-Partner weltweit über 1,5 Millionen Kunden mit WatchGuard-Lösungen – ein Beweis dafür, dass dieses Modell nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis funktioniert.
Innovation jenseits von Schlagworten
Innovationen im Bereich Cybersicherheit kommen oft in Form neuer Begriffe daher: Extended Detection and Response (XDR), Secure Access Service Edge (SASE), Zero Trust, KI-Sicherheit. Echte Wirkung entsteht jedoch nicht mit neuen Schlagworten, sondern dann, wenn Technologie reale Betriebsprobleme löst – und dabei im Hintergrund läuft. Bereits 2016 führte WatchGuard Funktionen zur Bedrohungserkennung und -reaktion ein, die Telemetriedaten aus verschiedenen Umgebungen korrelierten; Jahre bevor sich XDR als Begriff etablierte. Daraus entwickelten sich automatisierte, plattformübergreifende Erkennungs- und Reaktionsmechanismen wie ThreatSync sowie heutige KI-gestützte Services für Managed Detection & Response (MDR).
Die Effekte dieser Mechanismen sind messbar:
- schnellere Reaktion auf Bedrohungen
- weniger Fehlalarme
- geringere Belastung der Analysten
- höhere Effizienz im MSP-Betrieb
Innovation definiert sich nicht über Begriffe, sondern über bessere Ergebnisse.
Komplexität reduzieren, trotz wachsender Bedrohungen
Die moderne Cybersicherheit steht vor einem Paradoxon: Bedrohungen werden immer ausgefeilter, qualifiziertes Sicherheitspersonal bleibt knapp. Dieses Spannungsfeld lässt sich nicht durch zusätzliche Einzellösungen auflösen. Entscheidend ist es, Abläufe zu vereinfachen.
Die Plattformstrategie von WatchGuard – von Firebox-Appliances bis hin zu hybriden SASE-Funktionen über FireCloud – folgt diesem Prinzip seit Jahren: Sicherheit muss skalierbar sein, ohne den operativen Aufwand unverhältnismäßig zu erhöhen. Damit erhalten Organisationen Zugang zu Sicherheitsniveaus, die sonst großen Unternehmen vorbehalten wären.
Langjährige Partnerschaften schaffen Sicherheit
Technologie verändert sich schnell. Vertrauen entsteht über Zeit.
Drei Jahrzehnte Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden, Partnern und Kunden haben einen Erfahrungsschatz geschaffen, der sich nicht so schnell ersetzen lässt. Langjährig bestehende Teams und stabile Partnerbeziehungen sorgen dafür, dass Innovationen aus praktischen Anforderungen und nicht aus rein theoretischen Architekturüberlegungen entstehen. In einer Branche, die von hoher Dynamik geprägt ist, sorgt diese Kontinuität für Stabilität, auf die sich Kunden verlassen können.
Warum die nächsten 30 Jahre noch wichtiger sind
Die Cybersicherheit steht erneut vor einem Wendepunkt: KI-gesteuerte Bedrohungen, wachsende Angriffsflächen und zunehmender betrieblicher Druck definieren Risiken neu. Die Lehre aus den letzten 30 Jahren ist klar: Sicherheit ist dann erfolgreich, wenn sie auf die Arbeitsweise von Unternehmen abgestimmt ist. Für die kommenden Jahre zeichnen sich folgende Entwicklungen ab:
- automatisierte Erkennung und Reaktion
- Plattformkonsolidierung
- KI-unterstützte Betriebsprozesse
- Sicherheit, die auf Service-Modelle zugeschnitten ist
Der Anspruch von WatchGuard bleibt dabei derselbe: Partner in die Lage zu versetzen, Sicherheit effizient und skalierbar bereitzustellen. Denn der eigentliche Meilenstein bemisst sich in der IT-Sicherheit nicht daran, wie lange ein Unternehmen existiert, sondern an dem Einfluss, den es auf die Branche und die von ihr geschützten Organisationen ausübt.
Nicht die 30 Jahre sind entscheidend, sondern das, was daraus entstanden ist – und was sich daraus noch weiter entwickelt.
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