Anti-Malware
Wie funktioniert Anti-Malware?
Antimalware verwendet drei Hauptmethoden:
- Signaturbasierte Erkennung: Es vergleicht Dateien mit einer riesigen Datenbank bekannter „Fingerabdrücke“ (Signaturen) existierender Schadsoftware.
- Heuristische Analyse (Verhalten): Das ist der „intellektuelle“ Teil. Es sucht nach verdächtigem Verhalten. Wenn eine unbekannte App plötzlich versucht, alle Ihre Fotos zu verschlüsseln oder Ihren Bildschirm aufzuzeichnen, blockiert die Anti-Malware-Software dies – selbst wenn sie dieses spezielle Programm noch nie zuvor gesehen hat.
- Sandboxing: Es führt eine verdächtige Datei in einer eingeschränkten, "virtuellen" Umgebung aus, um zu sehen, was sie bewirkt, bevor sie mit Ihrem eigentlichen Betriebssystem in Berührung kommt.
Antivirus vs. Anti-Malware: Worin liegt der Unterschied?
Historisch gesehen konzentrierte sich „Antivirus“ auf klassische Dateien und Würmer. Heute werden die Begriffe oft synonym verwendet, aber Anti-Malware ist im engeren Sinne der Oberbegriff, der Folgendes umfasst:
- EPDR (Endpunktschutz, -erkennung und -reaktion) für Unternehmen.
- Cloudbasiertes Scannen um den Akku und die CPU Ihres Geräts zu schonen.