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Im Sommer nicht ins Schwitzen geraten: 5 Tipps zur Unternehmenssicherheit

Der Sommer ist die Hochsaison der Remote-Arbeit. Wir zeigen, wie Unternehmen auch in der Ferienzeit sicher bleiben.

Wer das digitale Verhalten seiner Mitarbeitenden im Blick behält, beugt Sicherheitsvorfällen wirksam vor. Doch gerade in den Sommerwochen gerät die gewohnte Routine ins Wanken. Es wird remote gearbeitet, digitale Ressourcen wandern an neue Orte – und schon tun sich Einfallstore für Angreifer auf.

Die veränderten Gewohnheiten können die Unternehmenssicherheit ernsthaft gefährden. Um in den Hundstagen nicht vor die Hunde zu gehen, sollten Unternehmen also einige gezielte Vorkehrungen treffen.

So gelingt ein Sommer ohne Cyberangriffe

Der Sommer ist zum Erholen da. Und ein Cyberangriff soll einem die freien Wochen nicht verderben. Deshalb haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen Unternehmen böse Überraschungen über die lange Urlaubszeit vermeiden können:

  • Alles abschalten, was im Sommer nicht gebraucht wird:

Ein einfacher, aber entscheidender Schritt für einen angriffsfreien Sommer. Schalten Sie alle ungenutzten Geräte ab. Diese angeschaltet zu lassen, ist zwar gängige Praxis, setzt das Unternehmen aber unnötigerweise potenziellen Cyberbedrohungen aus. Wer Geräte abschaltet, kappt die Online-Verbindung und senkt so das Risiko unbefugter Zugriffe. Das gilt selbstverständlich nicht für die kritischen Dienste, die Kunden und Mitarbeitenden über den Sommer und die Ferien hinweg zur Verfügung stehen müssen.

  • Patches und Updates einspielen:

Veraltete Software erhöht das Risiko eines Cyberangriffs erheblich. Bevor es aus dem Büro ins Homeoffice oder in den Urlaub geht, sollte die lokale Software rechtzeitig aktualisiert werden. Auch die IT-Teams sollten prüfen, ob sie alle nötigen Patches eingespielt haben, denn eine gepatchte Infrastruktur und ein wirksames Patch-Management verringern die Gefahr eines Angriffs.

  • Notfallpläne aufstellen:

Belastbare Notfall- und Incident-Response-Pläne sind der Schlüssel, um auf Bedrohungen effektiv zu reagieren und die Folgen einzudämmen. Dazu gehören klare Richtlinien und ein festgelegtes Vorgehen für den Ernstfall, gestaffelte Bereitschaftslisten, die auch dann Ansprechpartner sichern, wenn einzelne Teammitglieder im Urlaub sind, sowie klar definierte Kommunikationswege und Abläufe für die verschiedenen Arten von Vorfällen. Zudem gilt es, die nötigen Ressourcen zu bestimmen, ihre Verfügbarkeit zu prüfen und die Rollen der zuständigen Teams festzulegen. Ein vorab umrissener Aktionsplan beschleunigt die Reaktion enorm und mildert die Folgen eines Angriffs.

  • Einfach handhabbaren Sicherheitsplattformen den Vorzug geben:

Wer auf robuste und zugleich einfache Lösungen setzt, baut einen umfassenden Schutzmechanismus auf. Vor allem eine plattformbasierte Lösung, die viele Sicherheitskontrollen an einer Stelle bündelt, senkt die Komplexität und den Zeitaufwand für deren Verwaltung deutlich. Und weniger Komplexität heißt: Mitarbeitende halten sich eher an die Sicherheitsvorgaben, was menschliche Fehler und unbefugte Zugriffe unwahrscheinlicher macht.

  • Multifaktor-Authentifizierung (MFA) einführen:

MFA errichtet eine wirksame Barriere gegen unbefugte Zugriffe auf das Netzwerk, sodass Angreifer sich selbst mit einem geleakten Passwort nicht einfach automatisch anmelden können. Mit MFA müssen Nutzer ihre Identität über zwei verschiedene Wege bestätigen. Das schafft eine zusätzliche Sicherheitsebene und ist ein zentrales Werkzeug, um die Geräte von Remote-Mitarbeitenden vor Bedrohungen wie Phishing oder Diebstahl von Zugangsdaten zu schützen.

  • Einen MSP ins Boot holen:

Die Sicherheit ganz oder teilweise an Managed Service Provider bzw. Managed Security Service Provider (MSP/MSSP) auszulagern, ist eine hervorragende Strategie, damit sich IT- und Betriebsteams das ganze Jahr über auf das Kerngeschäft konzentrieren können. Im Sommer teilen sich urlaubsbedingt oft weniger Fachkräfte die Verantwortung und genau hier bieten MSP oder MSSP den internen IT-Teams entscheidende Unterstützung. Sie sorgen rund um die Uhr für proaktive Überwachung und Wartung der IT-Systeme, was Störungen reduziert und den Schutz für Unternehmen erhöht. Wer selbst keine dedizierten Personalressourcen für IT-Sicherheit hat, dem raten wir das ganze Jahr über zu einem MSP/MSSP. Aber auch wenn schon eigene Expertise im Unternehmen vorhanden ist, kann ein MSP dabei helfen, die Sicherheit über die Sommerferien hinweg aufrechtzuerhalten.

Cyberkriminelle machen keinen Urlaub. Deshalb ist ein wirksames Sicherheitskonzept, das alle Bereiche eines Unternehmens absichert – von der Software bis zu den Geräten der Mitarbeitenden – essenziell. Ganzheitlicher Schutz und die Zusammenarbeit mit einem MSP, der genau dies forciert, sind nicht nur in der Ferienzeit wertvolle Reisebegleiter.